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Wir verstehen Vielfalt als Chance! Daher haben wir keinen festen Plan, mit dem wir in jeden Workshop hineingehen, sondern stellen nach den jeweiligen Anforderungen der Gruppen ein individuell angepasstes Training zusammen. Nachfolgend unsere am häufigsten nachgefragten Themenbausteine: Vielfalt/ Identität Jede/r von uns ist eine individuelle Persönlichkeit. Doch woraus resultiert diese eigentlich? Antwort auf diese Frage finden wir, wenn wir Vorstellungen von unserer eigenen Identität entwickeln und uns unsere Wurzeln bewusst machen. Was bedeutet z.B. unsere kulturelle Herkunft für unsere heutige Identität? Wirkt sich das Geschlecht auf meine Persönlichkeit aus? Neben der eigenen Wahrnehmung wird auch die Fremdwahrnehmung in diesem Baustein thematisiert: Wie können wir mit kulturellen Unterschieden umgehen, inwieweit müssen Anpassung und Veränderung von allen getragen werden? Nicht zuletzt ist es wichtig zu erkennen, wie die eigene Identität unsere Sicht auf die Welt und Wirkung auf die (Um)-welt beeinflusst. Mittels verschiedener Übungen erkennt man, dass die eigene Identität einzigartig ist und dennoch viele andere Menschen ähnliche Eigen¬schaften besitzen und Erfahrungen gemacht haben. Wenn es jedem Einzelnen gelingt, die Vielfalt zu achten und gleichzeitig seine Individualität zu entfalten, kann ein tolerantes Zusammenleben erzielt werden. Dieses Trainingsprogramm wurde von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), der European Peer Training Organisation (EPTO) und dem Eine Welt der Vielfalt e.V. entwickelt und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert Vorurteile/ Diskriminierung: Wie Vorurteile entstehen und man diesen entgegenwirken kann Oft werden wir im Alltag mit Vorurteilen und Diskriminierung konfrontiert oder entdecken die Bereitschaft dazu sogar an uns selbst. Da Vorurteile häufig schon durch die Sprache weiter-gegeben werden, ist es schwer, sie als solche zu erkennen und durch sie verursachte Verall-gemeinerungen oder spätere Diskriminierungen zu vermeiden. Wirksames Verhalten gegen Vorurteile zu entwickeln erfordert Zeit und Übung. Weiß man, woher Voreingenommenheiten stammen, fällt der bewusste Abbau von Vorurteilen viel einfacher. Im Themenbaustein Vorurteile werden diese Vorgänge genauer betrachtet. Möglich wird das durch verschiedene Übungen, in denen man Perspektiven wechselt und sich mit den Lebens-umständen anderer befasst. Die interaktiven Peer-Training-Übungen in diesem Baustein unterstützen dabei, eigene Erfahrungen zu reflektieren, anderen zuzuhören und darüber den Blick für Verletzungen anderer und Vorurteile gegenüber anderen zu schärfen. Vorurteile sind in unseren Übungen ein Querschnittsthema, in welches alle anderen unterschiedlichen Themenbausteine mit hineinspielen. Es wird nicht nur allgemeines und spezifisches Wissen über Themen wie Diskriminierung, Rassismus oder Antisemitismus vermittelt, sondern mithilfe verschiedener Übungen Vorurteilen in diesen Bereichen direkt entgegengewirkt. RechtsextremismusRechtsextremismus ist ein leider häufig auftretendes Problem, dem wir mit diesem Themen-baustein entgegenwirken und damit unseren Beitrag für Toleranz und Demokratie leisten wollen. Ziel des Bausteins ist es, mit Vorurteilen zu diesem Thema aufzuräumen und Mythen zu ent-zaubern. Welche Symbole gibt es und was bedeuten sie eigentlich? Welche Parolen benutzen Skinheads und was ist an denen überhaupt dran? Was genau sind Skinheads denn eigentlich, und haben alle „Rechten“ eine Glatze und tragen Springerstiefel? Wie ist das eigentlich, als Asylbewerber in Deutschland zu leben? Viele dieser Fragen sind oft unge¬klärt und werden hier mit aktiven Methoden bearbeitet. Modul Gender„Gender“, über dieses Wort stolpert man immer häufiger im alltäglichen Sprachgebrauch. Doch was bedeutet es? Im Themenbaustein Gender erkunden wir mit euch die Unter¬schiede, aber vor allem die Gemeinsamkeiten von Männern und Frauen. Welche Rollen¬bilder gibt es und wodurch werden sie gebildet? Geschlechterrollen, Homophobie und damit verbundene Vorurteile wollen wir gemeinsam näher betrachten. GewaltpräventionGewalt hat viele Gesichter. Obwohl körperliche Gewalt zu den bekanntesten Gewalt¬formen zählt, begegnen wir viel häufiger verschiedenen Formen von psychischer Gewalt wie Mobbing, Erpressung oder Vernachlässigung. Und dann gibt es da ja noch die strukturelle Gewalt... Im Modul werden verschiedene Arten von Gewalt erkundet und die Workshop¬teil-nehmer für den Umgang mit diesen sensibilisiert. Wir wollen gemeinsam ausprobieren, wie gefährliche Situationen früh erkannt werden und jeder solchen Situationen vorbeugen oder ihnen aus dem Weg gehen kann. (Diesen Workshop bieten wir oft in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner, der Polizeidirektion Westsachsen, an.) MobbingMobbing stellt eine der am häufigsten auftretenden Formen von Gewalt dar. Obwohl Mobbing schon im Baustein Gewaltprävention zur Sprache kommt, bieten wir deshalb einen extra Baustein zur intensiven Auseinandersetzung mit diesem Thema an. Was ist Mobbing und was unterscheidet Mobbing eigentlich von Diskriminierung? Neben diesen grundsätzlichen Fragen möchten wir durch Übungen, in denen man die Perspektiven von mobbenden und gemobbten Personen übernimmt, für ein bewusstes hinterfragen von Mobbingsituationen sensibilisieren. GruppendynamikAls Gruppe sind wir stark! Dieses Motto kennt zwar jeder, allerdings ist oftmals die Wirkung der Verhaltensweisen von Einzelpersonen auf die Gruppe nicht bewusst. Mit interaktiven Übungen möchten wir das Gefühl für die Gruppe stärken und bestimmte Gruppenprozesse bewusst machen, um ein gelungenes Miteinander der Gruppe zu fördern.
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